MHV bezwingt Fortuna Düsseldorf im Spitzenspiel

Am Samstagabend traf der MHV auf den ungeschlagenen Tabellenführer aus der Landeshauptstadt - Fortuna Düsseldorf.
Im Vorfeld hatten die Fortunen das Spiel gegen die Meerbuscher als "Spitzenspiel" tituliert, wobei der MHV sich durch die anhaltenden Personalsorgen eher als Underdog sah.
Im Gegensatz zur vergangenen Woche, konnte Carsten Kuhlwilm nun wieder auf Daniel zur Linden, Nils Schmidt, Christoph Swertz und Jan Blinken zurückgreifen. Leider fehlten immer noch die verletzten Max Wilms, Sebastian Huser, Andreas Diwold und Sascha Uhlmann. Außerdem musste die Mannschaft auf Stephan Salmen und Andreas Mailänder verzichten.
Direkt beim Anwurf im Mataré-Gymnasium war zu bemerken, dass die Gastgeber die beiden Punkte nicht so einfach hergeben würden. Meerbusch kam sehr gut ins Spiel und schaffte es in der ersten Viertelstunde Fortuna durch Leidenschaft und Kampf den Schneid ab zu kaufen. Man ging schnell mit zwei Toren in Führung und konnte über 30 Minuten diesen Vorsprung mit in die Halbzeit nehmen. Selten in dieser Saison merkte man der Mannschaft so einen Willen und eine Entschlossenheit an, sowohl im Angriffs- als auch im Abwehrverhalten.
Zur Halbzeit stand es wohlverdient 11:9 doch die Meerbuscher wussten das die nächsten zehn Minuten die entscheidenden sein werden, da Fortuna mit ordentlich Schaum vor dem Mund aus der Pause kommen würde.
Und tatsächlich konnte Fortuna in Überzahl nach der Pause durch ein starkes Kreisspiel ausgleichen. Doch wer glaubte, dass der MHV dadurch seinen Faden verlieren würde, wurde eines Besseren belehrt. Ruhig und clever spielte man die Angriffe aus und kam so zu einfachen Toren.
Das ständige Tempospiel sorgte schließlich zu einer erneuten Zwei-Tore-Führung. In doppelter Überzahl konnte diese auf vier Tore ausgebaut werden. Am Ende stellte sich ein kämpferisches und verdientes Endergebnis von 28:21 ein.
Eine Teamleistung, an der alle eingesetzten und nicht eingesetzten Spieler ihren Anteil hatten. Eigentlich dürfte man bei so einem Spiel keine Spieler extra hervorheben, aber ganz besonders seien hier Jan Marsau und Jörn Brandt zu erwähnen, die beide ein Bombenspiel ablieferten und einen großen Beitrag zum Heimsieg beisteuerten. Genauso wie die eingewechselten Christian Dannhäuser und Markus Knychas, die nahtlos an die Leistung ihrer Mitspieler anknüpften und gerade in der entscheidenden Phase für frische Impulse sorgten.
Auf diese Leistung und Einstellung lässt sich aufbauen und mit den gleichen Tugenden sollte das letzte Spiel dieses Jahres am kommenden Samstag um 16 Uhr bei Unitas Haan bestritten werden.
 
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